Frank Nickel vermittelt von Marburg-Marbach aus Baufinanzierungen für Kauf, Neubau und Modernisierung. Er betreut außerdem Anschlussfinanzierungen mit Forward-Darlehen, Umschuldungen und Finanzierungen mit wenig Eigenkapital und bezieht Förderprogramme ein.
Die Nübel GmbH ist ein Versicherungs- und Finanzmakler mit Sitz in Marburg. Neben Versicherungen vermittelt das Büro Baufinanzierungen, darunter Anschlussfinanzierungen, Forward-Darlehen, Umschuldungen und Modernisierungen mit Fördermitteln.
Im Westpark 15, 35435 Wettenberg · 24 km entfernt 0641 97297-0
Das inhabergeführte Büro in Wettenberg vermittelt bankenunabhängig Baufinanzierungen für Kauf, Neubau und Modernisierung. Auch Anschlussfinanzierungen mit Forward-Darlehen und Umschuldungen bestehender Darlehen werden betreut, öffentliche Fördermittel wie KfW-Programme werden eingebunden.
Friedrich-List-Straße 21, 35398 Gießen · 27 km entfernt 0641 93110-0
Die Gesellschaft vermittelt seit 1993 von Gießen aus Immobiliendarlehen und Konsumentenkredite. Sie finanziert Neubau, Kauf, Umschuldungen, Forward-Darlehen und Förderdarlehen, auch für Kapitalanlageobjekte, gemischt genutzte Gebäude und Modernisierungen.
Immobilien finanzieren in Marburg: das Wichtigste vor Ort
Laut Immobilienmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses für die Stadt Marburg wurden 2025 im Stadtgebiet 566 Verträge über Immobilien geschlossen. Der Geldumsatz lag mit 167 Mio. € rund 22 % unter dem Vorjahr, die Zahl verkaufter Eigentumswohnungen stieg dagegen um 25 %.
Aus dem Immobilienmarktbericht für den Bereich der Stadt Marburg 2026
Im Jahr 2025 wurden im Stadtgebiet Marburg 566 Verträge über Immobilien geschlossen, davon 501 im gewöhnlichen Geschäftsverkehr; 2024 lag diese Zahl bei 495 (S. 3).
Der Gesamtgeldumsatz lag mit 167 Mio. € ca. 22 % unter dem von 2024 und unter dem 5-Jahresmittelwert von etwa 200 Mio. € (S. 3).
Die Zahl der Kauffälle bebauter Grundstücke ging 2025 um ca. 19 % zurück, liegt aber noch deutlich über den Zahlen 2021 bis 2023 (S. 3).
Der durchschnittliche Kaufpreis für ein freistehendes Ein- bis Zweifamilienhaus lag bei 493.000 € und damit 13 % über dem Vorjahr (S. 4).
Die Anzahl verkaufter Eigentumswohnungen lag 25 % über dem Vorjahr; von 260 Kauffällen waren 22 Erstverkäufe aus Neubau (S. 4).
Die Grunderwerbsteuer in Hessen beträgt 6 Prozent des Kaufpreises. Dazu kommen Notar und Grundbuch sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision. Kaufnebenkosten berechnen
Bonität, Haushaltsrechnung, Objektwert und Grundschuld: Was Banken bei einer Umschuldung der Baufinanzierung prüfen und welche Unterlagen Sie brauchen.
Wer in Deutschland gewerbsmäßig Immobiliar-Verbraucherdarlehen vermittelt oder dazu berät, braucht eine Erlaubnis nach § 34i der Gewerbeordnung. Die Erlaubnis erteilt die zuständige Industrie- und Handelskammer oder Gewerbebehörde. Vermittler, die sie besitzen, werden im öffentlichen Vermittlerregister geführt und erhalten dort eine Registrierungsnummer.
Voraussetzungen der Erlaubnis
Sachkundeprüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder ein gleichgestellter Berufsabschluss
Berufshaftpflichtversicherung
Zuverlässigkeit und geordnete Vermögensverhältnisse
Eintragung in das Vermittlerregister
In dieses Verzeichnis werden ausschließlich Unternehmen aufgenommen, die als Immobiliardarlehensvermittler nach § 34i GewO tätig sind.
Das sollten Sie zum Thema Umschuldung als Kurzinformation wissen
Eine Umschuldung ersetzt einen bestehenden Kredit durch einen neuen, häufig bei einer anderen Bank. Bei Immobilien verfolgen Eigentümer damit meist eines von zwei Zielen: Sie möchten für ihr laufendes Hausdarlehen bessere Bedingungen erhalten, oder sie möchten mehrere Kredite, etwa Ratenkredite oder eine Autofinanzierung, in einer Baufinanzierung zusammenfassen. Ob eine Umschuldung sinnvoll ist, hängt weniger vom Wunsch nach einem Wechsel ab als von den Vertragsbedingungen, den gesetzlichen Kündigungsrechten und den Kosten. Diese Seite fasst die wichtigsten Punkte als Kurzinformation zusammen.
Was bedeutet Umschuldung bei einer Baufinanzierung?
Bei einer Umschuldung nimmt die neue Bank ein Darlehen auf und zahlt damit die bestehende Restschuld bei der bisherigen Bank ab. Für Sie ändert sich danach der Vertragspartner, der Sollzins, die Rate und gegebenenfalls die Laufzeit. Die Immobilie bleibt dabei als Sicherheit erhalten, die Grundschuld wird entweder übertragen oder neu bestellt.
Abzugrenzen ist die Umschuldung von der Prolongation. Bei einer Prolongation bleiben Sie bei Ihrer bisherigen Bank und vereinbaren lediglich neue Konditionen. Eine Umschuldung bedeutet dagegen einen echten Wechsel. Das kann Vorteile bringen, verlangt aber auch eine vollständige neue Prüfung Ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse.
Wann dürfen Sie einen Immobilienkredit vorzeitig kündigen?
Ein Darlehen mit fester Zinsbindung können Sie nicht beliebig kündigen. Das Gesetz sieht im Wesentlichen drei Wege vor:
Ordentliche Kündigung nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB: Zehn Jahre nach vollständigem Empfang des Darlehens dürfen Sie mit einer Frist von sechs Monaten kündigen, auch wenn die vereinbarte Zinsbindung länger läuft. Wurde später eine neue Vereinbarung über Zins oder Rückzahlung getroffen, beginnt die Frist ab diesem Zeitpunkt.
Kündigung bei variablem Zins nach § 489 Abs. 2 BGB: Darlehen mit veränderlichem Zinssatz können jederzeit mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden.
Außerordentliche Kündigung nach § 490 Abs. 2 BGB: Haben Sie ein berechtigtes Interesse, etwa weil Sie die Immobilie verkaufen möchten, dürfen Sie vorzeitig kündigen. Die Bank kann dann eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.
Daneben gibt es die einvernehmliche Aufhebung des Vertrags. Ob die Bank zustimmt und zu welchen Bedingungen, ist Verhandlungssache.
Wichtig ist außerdem § 489 Abs. 3 BGB: Kündigen Sie und zahlen den geschuldeten Betrag nicht innerhalb von zwei Wochen nach Wirksamwerden der Kündigung zurück, gilt die Kündigung als nicht erfolgt. Die Anschlussfinanzierung sollte daher stehen, bevor Sie kündigen.
Was ist eine Vorfälligkeitsentschädigung?
Die Vorfälligkeitsentschädigung gleicht den Schaden aus, der einer Bank entsteht, wenn sie ein fest verzinstes Darlehen früher zurückerhält als vereinbart. Für Immobiliar-Verbraucherdarlehen regelt § 502 BGB die Grundlagen. Die Bank berechnet sie in der Regel aus dem entgangenen Zinsertrag abzüglich ersparter Kosten und der Wiederanlage des Geldes.
Ausgeschlossen ist der Anspruch nach § 502 Abs. 2 BGB unter anderem dann, wenn der Vertrag die Angaben zur Laufzeit, zum Kündigungsrecht oder zur Berechnung der Entschädigung nur unzureichend enthält. Ob das in Ihrem Fall zutrifft, kann nur eine Prüfung des konkreten Vertrags klären, gegebenenfalls durch eine Verbraucherzentrale oder einen Rechtsanwalt.
Für die Entscheidung zählt am Ende der Vergleich: Übersteigen die Einsparungen durch die neuen Konditionen die Entschädigung und alle Nebenkosten, kann sich der Wechsel rechnen. Andernfalls ist es oft sinnvoller, bis zum Ende der Zinsbindung oder bis zum gesetzlichen Kündigungsrecht zu warten.
Was kostet eine Umschuldung?
Neben einer möglichen Vorfälligkeitsentschädigung fallen in der Regel Kosten rund um die Grundschuld an. Die bestehende Grundschuld kann an die neue Bank abgetreten werden. Dafür sind eine notariell beglaubigte Abtretungserklärung und eine Eintragung im Grundbuch nötig. Alternativ wird die alte Grundschuld gelöscht und eine neue bestellt, was meist teurer ist.
Weitere mögliche Posten sind Bereitstellungszinsen, wenn das neue Darlehen nicht rechtzeitig abgerufen wird, sowie Kosten für eine Wertermittlung, falls die Bank diese nicht selbst trägt. Fragen Sie vor der Unterschrift ausdrücklich nach allen Nebenkosten, damit Ihr Vergleich vollständig ist.
Können Ratenkredite in die Baufinanzierung aufgenommen werden?
Viele Eigentümer möchten neben dem Hausdarlehen auch Konsumkredite ablösen. Das ist möglich, wenn die Immobilie genügend Beleihungsspielraum bietet und die Bank die Ablösung als Verwendungszweck akzeptiert. Die Ratenkredite verschwinden dann aus der monatlichen Belastung, und es bleibt eine einzige Rate.
Bedenken Sie dabei, dass kurzfristige Schulden durch die Übernahme in die Baufinanzierung oft über einen deutlich längeren Zeitraum zurückgezahlt werden. Eine niedrigere Monatsrate bedeutet daher nicht automatisch geringere Gesamtkosten. Prüfen Sie auch die Kündigungsbedingungen der Ratenkredite, denn auch hier kann eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen.
Welche Unterlagen braucht die neue Bank?
Die neue Bank prüft Sie wie bei einer Erstfinanzierung. Üblicherweise werden verlangt:
Einkommensnachweise und bei Selbstständigen die Unterlagen der letzten Jahre
der aktuelle Darlehensvertrag und eine Bestätigung der Restschuld
ein aktueller Grundbuchauszug
Objektunterlagen wie Grundrisse, Wohnflächenberechnung und Fotos
Kontoauszüge und eine Übersicht über bestehende Verbindlichkeiten
Je vollständiger die Unterlagen sind, desto schneller kann die neue Bank eine verbindliche Zusage geben. Planen Sie bei einer ordentlichen Kündigung ausreichend Zeit ein, damit die Frist von sechs Monaten nicht knapp wird.
Wann ist ein Baufinanzierer der richtige Ansprechpartner?
Ein Baufinanzierer ist sinnvoll, wenn Sie Angebote mehrerer Banken vergleichen möchten und Unterstützung bei der Frage brauchen, ob sich ein vorzeitiger Wechsel rechnet. Er kann die Kosten einer Umschuldung einschließlich Grundschuldabtretung und Vorfälligkeitsentschädigung gegenüberstellen und den zeitlichen Ablauf zwischen Kündigung, Zusage und Auszahlung planen.
Das gilt besonders, wenn mehrere Kredite gebündelt werden sollen, wenn das Einkommen schwankt oder wenn die Immobilie inzwischen vermietet ist. Achten Sie darauf, dass der Vermittler eine Erlaubnis nach § 34i GewO besitzt. Diese können Sie im öffentlichen Vermittlerregister prüfen. Rechtliche Fragen zur Wirksamkeit Ihres Vertrags oder zur Höhe einer Vorfälligkeitsentschädigung gehören dagegen zu einem Rechtsanwalt oder einer Verbraucherzentrale.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Umschuldung und Anschlussfinanzierung?
Eine Anschlussfinanzierung schließt sich an das reguläre Ende der Zinsbindung an. Eine Umschuldung meint allgemeiner die Ablösung eines Kredits durch einen neuen, auch vor Ablauf der Zinsbindung oder zur Zusammenfassung mehrerer Kredite. In der Praxis werden beide Begriffe oft gemeinsam verwendet.
Kann ich meine Baufinanzierung jederzeit umschulden?
Nein. Bei einer festen Zinsbindung brauchen Sie ein Kündigungsrecht. Das ordentliche Kündigungsrecht nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB greift zehn Jahre nach vollständiger Auszahlung mit einer Frist von sechs Monaten. Davor ist eine Ablösung meist nur mit Zustimmung der Bank oder bei berechtigtem Interesse nach § 490 Abs. 2 BGB möglich.
Muss für eine Umschuldung eine neue Grundschuld eingetragen werden?
Nicht zwingend. Häufig wird die bestehende Grundschuld an die neue Bank abgetreten. Das ist in der Regel günstiger als eine Neueintragung, verursacht aber ebenfalls Notar- und Grundbuchkosten.
Lassen sich Ratenkredite in eine Baufinanzierung übernehmen?
Das ist möglich, wenn die Immobilie genug Beleihungsspielraum bietet und die Bank den Verwendungszweck akzeptiert. Die Ratenkredite werden dann aus dem neuen Darlehen abgelöst. Es lohnt sich, die längere Laufzeit und die Gesamtkosten genau zu vergleichen.
Wann fällt eine Vorfälligkeitsentschädigung an?
Sie fällt an, wenn Sie ein Darlehen mit fester Zinsbindung vorzeitig zurückzahlen und die Bank dadurch einen Schaden geltend machen kann, etwa bei einer Kündigung nach § 490 Abs. 2 BGB. Bei einer ordentlichen Kündigung nach § 489 BGB entsteht sie nicht.
Baufinanzierer für Umschuldung in weiteren Städten