Das DCB-Immobilien & Finanzhaus in Mössingen vermittelt Immobilien und Immobilienfinanzierungen. Zur Finanzierung gehören der Vergleich mehrerer Banken und eine Beratung zu Fördermitteln wie KfW-Programmen, getrennt von der Objektvermittlung.
Plan F ist ein Tübinger Makler für Geldanlage, Absicherung, Altersvorsorge und Finanzierung. Für Baufinanzierungen schreibt das Büro den Finanzierungswunsch über eine Plattform mit mehreren hundert Banken aus und kann KfW-Mittel einbinden.
Die Q21 GmbH in Tübingen verbindet Immobilienvermittlung, Versicherungen und Baufinanzierung. Im Finanzierungsbereich vergleicht sie Angebote vieler Banken für selbst genutzte und vermietete Immobilien und bezieht KfW-Darlehen in die Planung ein.
Peter-Imhoff-Straße 49, 72138 Kirchentellinsfurt · 8 km entfernt
Die FINRIM GmbH in Kirchentellinsfurt verbindet Versicherungen, Geldanlage, Immobilienvermittlung und Finanzierung. Bei Baufinanzierungen für Kauf, Neubau, Umbau oder Anschluss vergleicht sie Angebote mehrerer hundert Finanzierungspartner und bezieht KfW-Darlehen und Bausparen ein, auch für vermietete Objekte.
Bahnhofstr. 11, 71083 Herrenberg · 16 km entfernt 07452 6005397
Die Fischer Baufinanzierungs- und Privatkunden Makler GmbH hat ihren Hauptsitz in Nagold und einen weiteren Standort in Herrenberg. Sie vermittelt Baufinanzierungen, Anschlussfinanzierungen, Umschuldungen und Renovierungsdarlehen und bezieht dabei Förderdarlehen von KfW und L-Bank ein.
Wettbachstr. 11, 71063 Sindelfingen · 21 km entfernt 07031 7937150
Die Berger Finanzdienstleistungen GmbH ist ein Versicherungsmakler in der Sindelfinger Innenstadt, der zusätzlich Immobiliendarlehen vermittelt. Auf der Website geht es um Kauf, Anschlussfinanzierung, Modernisierung und Kapitalanlage sowie um die Einbindung von KfW-Mitteln.
Mörikestr. 29/2, 73765 Neuhausen auf den Fildern · 24 km entfernt 0172 7624310
Daniel Reith vermittelt unter dem Namen Baufinanz Filder von Neuhausen auf den Fildern aus Finanzierungen für Kauf, Bau und Modernisierung. Er bezieht Förderkredite ein und hat eine eigene Seite zur Finanzierung für Selbstständige.
Immobilien finanzieren in Tübingen: das Wichtigste vor Ort
Laut Grundstücksmarktbericht 2025 des Gemeinsamen Gutachterausschusses Tübingen stieg die Zahl der Kaufverträge im Geschäftsgebiet 2024 um 9,3 Prozent auf 1.864, nachdem 2023 der Tiefpunkt erreicht war. Die Bodenpreise blieben 2023 und 2024 konstant. In der Tübinger Kernstadt kosteten Neubauwohnungen im Berichtszeitraum im Mittel 8.325 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.
Aus dem Grundstücksmarktbericht 2025, Immobilienmarkt 2023 / 2024 (gekürzte Internet-Ausgabe)
Im Geschäftsgebiet des Gemeinsamen Gutachterausschusses stieg die Zahl der Kaufverträge 2024 auf 1.864 (+ 9,3 Prozent), das Umsatzvolumen erreichte 616 Mio. Euro (+ 14,9 Prozent); 2023 lag der Tiefpunkt bei 1.704 Verträgen und rund 536 Mio. Euro (S. 9).
Die Bodenpreise blieben in den Jahren 2023 und 2024 konstant, Rückgänge bei den Baulandpreisen gab es nicht (S. 9).
In Tübingen wurden 2024 429 Kaufverträge über Eigentumswohnungen mit einem Umsatz von 144,8 Mio. Euro registriert, 2023 waren es 355 Verträge und 121,4 Mio. Euro (S. 43).
Neubauwohnungen kosteten im Berichtszeitraum 2023 / 2024 in der Kernstadt im Mittel 8.325 Euro je m² Wohnfläche, in den Ortsteilen 6.980 Euro je m² (S. 47).
Gebrauchte Wohnungen in den Tübinger Ortsteilen erzielten im Berichtszeitraum bei 52 Verkäufen im Mittel 3.690 Euro je m² Wohnfläche (S. 45).
Die Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg beträgt 5 Prozent des Kaufpreises. Dazu kommen Notar und Grundbuch sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision. Kaufnebenkosten berechnen
Bei vielen Förderprogrammen muss der Antrag vor Vorhabenbeginn gestellt sein. Was als Beginn gilt, welche Fehler den Anspruch kosten und wie Sie planen.
Hauskauf in Baden-Württemberg: 5,0 Prozent Grunderwerbsteuer, Förderdarlehen der L-Bank für Familien, Bodenrichtwerte in BORIS-BW, Gutachterausschüsse.
Über Baufinanzierer für KfW und Förderung in Tübingen
Wer darf Baufinanzierungen vermitteln?
Wer in Deutschland gewerbsmäßig Immobiliar-Verbraucherdarlehen vermittelt oder dazu berät, braucht eine Erlaubnis nach § 34i der Gewerbeordnung. Die Erlaubnis erteilt die zuständige Industrie- und Handelskammer oder Gewerbebehörde. Vermittler, die sie besitzen, werden im öffentlichen Vermittlerregister geführt und erhalten dort eine Registrierungsnummer.
Voraussetzungen der Erlaubnis
Sachkundeprüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder ein gleichgestellter Berufsabschluss
Berufshaftpflichtversicherung
Zuverlässigkeit und geordnete Vermögensverhältnisse
Eintragung in das Vermittlerregister
In dieses Verzeichnis werden ausschließlich Unternehmen aufgenommen, die als Immobiliardarlehensvermittler nach § 34i GewO tätig sind.
Das sollten Sie zum Thema KfW und Förderung als Kurzinformation wissen
Förderprogramme können eine Baufinanzierung spürbar entlasten. Der Bund vergibt über die KfW Förderkredite und Zuschüsse, etwa für energieeffizientes Bauen, die Sanierung von Bestandsgebäuden oder den Erwerb von Wohneigentum durch Familien. Hinzu kommen Programme der Länder und teilweise der Kommunen. Die Förderlandschaft ändert sich jedoch regelmäßig, und viele Programme haben strenge formale Voraussetzungen. Wer Förderung einplant, sollte deshalb früh wissen, wie sie funktioniert und an welcher Stelle Fehler den Anspruch kosten können. Diese Seite fasst das Wichtigste als Kurzinformation zusammen.
Welche Förderstellen gibt es?
In Deutschland gibt es drei Ebenen der Wohnraumförderung:
Bund: Die KfW ist die zentrale Förderbank des Bundes. Sie bietet Förderkredite, teilweise mit Tilgungszuschüssen, und Investitionszuschüsse an. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert je nach Maßnahme ebenfalls, zum Beispiel im Bereich Energieberatung.
Länder: Jedes Bundesland hat ein eigenes Förderinstitut oder eine Förderbank. Die Programme richten sich häufig an Familien, Haushalte mit bestimmten Einkommensgrenzen oder an bestimmte Regionen.
Kommunen: Manche Städte und Gemeinden unterstützen den Erwerb von Wohneigentum, energetische Maßnahmen oder den Erhalt historischer Gebäude.
Welche Programme für Sie in Frage kommen, hängt vom Vorhaben, vom Standort, vom Einkommen und von der Haushaltsgröße ab.
Wie funktioniert ein Förderkredit?
Förderkredite der KfW werden in der Regel nicht direkt bei der KfW, sondern über ein Kreditinstitut beantragt. Dieses prüft Ihre Bonität, stellt den Antrag und leitet den Kredit an Sie weiter. Man spricht vom Durchleitungs- oder Hausbankprinzip. Die Bank übernimmt dabei das Kreditrisiko und verlangt deshalb Sicherheiten, häufig eine Grundschuld.
Förderkredite haben oft Besonderheiten gegenüber normalen Bankdarlehen: tilgungsfreie Anlaufjahre, eigene Zinsbindungen und eigene Regeln für Sondertilgungen. Diese Unterschiede müssen in der Gesamtfinanzierung berücksichtigt werden, damit die Raten auch nach Ende der tilgungsfreien Zeit tragbar bleiben.
Was ist der Unterschied zwischen Kredit und Zuschuss?
Ein Förderkredit ist ein Darlehen, das Sie zurückzahlen müssen. Ein Vorteil kann in den Konditionen oder in einem Tilgungszuschuss liegen, der einen Teil der Schuld erlässt, wenn bestimmte Nachweise erbracht werden. Ein Investitionszuschuss wird dagegen ausgezahlt und muss nicht zurückgezahlt werden, sofern alle Bedingungen erfüllt sind.
Ob ein Kredit oder ein Zuschuss für Sie günstiger ist, hängt von Ihrer Finanzierungsstruktur ab. Haben Sie viel Eigenkapital, kann ein Zuschuss attraktiver sein. Brauchen Sie zusätzliches Fremdkapital, kann ein Förderkredit die Bankfinanzierung ergänzen.
Warum kommt es auf den Zeitpunkt des Antrags an?
Bei vielen Programmen muss der Antrag gestellt sein, bevor das Vorhaben beginnt. Wer zuerst unterschreibt und dann beantragt, verliert in diesen Fällen den Anspruch. Was als Vorhabenbeginn gilt, ist je Programm unterschiedlich geregelt. Häufig zählt der Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrags oder eines Kaufvertrags, während Planungs- und Beratungsleistungen meist noch erlaubt sind.
Prüfen Sie deshalb vor jeder Unterschrift das aktuelle Merkblatt. Manche Programme lassen Verträge mit einer Bedingung zu, die erst bei Förderzusage wirksam werden. Die Einzelheiten sollten Sie nicht aus älteren Quellen übernehmen, weil sich die Regeln ändern.
Welche Nachweise werden verlangt?
Für energetische Förderprogramme ist oft ein Energieeffizienz-Experte vorgeschrieben. Er plant die Maßnahmen, erstellt eine Bestätigung zum Antrag und bestätigt nach Abschluss, dass alles wie gefördert umgesetzt wurde. Geeignete Experten finden Sie in der offiziellen Energieeffizienz-Expertenliste.
Bei Programmen für den Erwerb von Wohneigentum werden häufig Nachweise zum Haushaltseinkommen, zur Zahl der Kinder oder zur Selbstnutzung verlangt. Bewahren Sie alle Rechnungen und Bestätigungen sorgfältig auf, denn Förderstellen können Nachweise auch noch später anfordern.
Lassen sich Förderung und Bankdarlehen kombinieren?
Ja, das ist der Regelfall. Förderkredite decken meist nur einen Teil der Kosten. Der Rest wird über ein Bankdarlehen und Eigenkapital finanziert. Dabei müssen die Bausteine aufeinander abgestimmt werden, zum Beispiel bei der Reihenfolge der Grundschulden, den Zinsbindungen und den Auszahlungsterminen.
Achten Sie außerdem auf Kumulierungsregeln. Nicht jede Förderung darf mit jeder anderen kombiniert werden, und für dieselbe Maßnahme schließen sich Förderung und steuerliche Vergünstigungen wie die Steuerermäßigung nach § 35c EStG teilweise aus. Bei steuerlichen Fragen ist ein Steuerberater der richtige Ansprechpartner.
Wann ist ein Baufinanzierer der richtige Ansprechpartner?
Ein Baufinanzierer ist hilfreich, wenn Sie Förderprogramme in eine Gesamtfinanzierung einbinden möchten. Er weiß, welche Banken Förderkredite durchleiten, kann die Bausteine so strukturieren, dass Zinsbindungen und Tilgungsphasen zusammenpassen, und achtet darauf, dass Anträge rechtzeitig gestellt werden.
Gerade bei Neubau, Kauf mit Sanierung oder der Kombination mehrerer Programme lohnt sich diese Unterstützung. Achten Sie auf eine Erlaubnis nach § 34i GewO, die im Vermittlerregister geprüft werden kann. Für die technische Seite energetischer Maßnahmen bleibt der Energieeffizienz-Experte zuständig, für steuerliche Fragen ein Steuerberater.
Häufige Fragen
Kann ich einen KfW-Kredit direkt bei der KfW beantragen?
Förderkredite der KfW werden in der Regel über ein Kreditinstitut beantragt, das den Kredit an Sie weiterleitet. Bestimmte Zuschüsse werden dagegen direkt bei der Förderstelle beantragt. Welcher Weg gilt, steht im jeweiligen Merkblatt.
Muss ich den Förderantrag vor dem Kauf oder Baubeginn stellen?
Bei vielen Programmen ja. Häufig gilt, dass der Antrag vor Beginn des Vorhabens gestellt sein muss. Was als Beginn zählt, ist je nach Programm unterschiedlich geregelt. Prüfen Sie das aktuelle Merkblatt, bevor Sie Verträge unterschreiben.
Lassen sich mehrere Förderprogramme kombinieren?
Teilweise. Bundes-, Landes- und kommunale Programme lassen sich oft kombinieren, es gibt aber Kumulierungsregeln und Obergrenzen. Auch die Kombination mit steuerlichen Vergünstigungen ist nicht immer erlaubt.
Ersetzt ein Förderkredit die Baufinanzierung?
Meist nicht. Förderkredite decken in der Regel nur einen Teil der Kosten ab und werden mit einem Bankdarlehen kombiniert. Die Förderung ist ein Baustein der Gesamtfinanzierung.
Wo finde ich die aktuellen Förderbedingungen?
Die verbindlichen Bedingungen stehen in den Merkblättern der KfW, des BAFA und der Landesförderinstitute. Da sich Programme und Voraussetzungen regelmäßig ändern, sollten Sie immer die aktuelle Fassung zum Zeitpunkt Ihres Antrags heranziehen.
Baufinanzierer für Fördermittel in weiteren Städten